Gesichtspflege im Winter: Das hilft gegen trockene Haut

Eisige Winde wehen ganz neue Herausforderungen für unsere Haut im Winter herbei. War deine Haut im Sommer noch ganz Zen, wird sie in der kalten Jahreszeit schnell zum Sorgenkind. Warum das so ist und was du gegen trockene Haut im Winter tun kannst? Finde heraus, was die beste Gesichtspflege für den Winter ist!

 

 

From Hero to Zero – Im Winter herrschen trockene Zeiten für die Haut. Im Sommer war noch alles rosig, jetzt zickt die Haut auf einmal herum. Nichts kann man ihr recht machen. Du kennst das Problem, sonst wärst du ja nicht hier. Leider gibt es kein ultimatives Patentrezept gegen trockene und juckende Haut im Winter, denn in unseren Breitengraden lässt sich das Problem nicht vollständig lösen. Doch ein bisschen was kannst du trotzdem tun. Hier erfährst du die wichtigsten Punkte bei der Gesichtspflege im Winter.

Weshalb du in der kalten Jahreszeit trockene Haut bekommst und was das für die Gesichtspflege im Winter bedeutet

Mit den Temperaturen sinkt auch die Zufriedenheit deiner Haut. Kälte, trockene Heizungsluft und der ständige Temperaturunterschied zwischen draußen kalt und drinnen warm machen ihr zu schaffen. Oft kommt auch noch ein eisiger Wind hinzu, der Feuchtigkeit gefühlt geradezu wegpustet.

☝️ Kurz und knapp: Bei Temperaturen unter 8 °Celsius produziert die Haut immer weniger hauteigene Fette. Zudem sind diese zäher und verteilen sich nicht so gut auf der Haut. In der Folge ist die Haut schlecht gepflegt und weniger gut gegen Umwelteinflüsse wie Kälte und Wind geschützt. Dies kann sich durch trockene, schuppende und juckende Haut bemerkbar machen.

Im Winter braucht die Haut reichhaltige Pflege

Während im Sommer die Leichtigkeit regiert, verlangt deine Haut im Winter nach mehr Substanz. Mit pflegenden Ölen kannst du ihr helfen, die Schutzbarriere aufrechtzuerhalten. Setze bei der Gesichtspflege im Winter auf eine ausgewogene Kombination von Pflanzenölen, die glätten, rückfetten und langanhaltenden Schutz bieten. Doch wie sieht das in der Praxis aus?

Diese Gesichtspflege hilft im Winter gegen trockene Haut – Kurz und knackig

 

GESICHT

  • Tagespflege mit hohem Ölanteil verwenden
  • Bei langen Aufenthalten im Freien ein Kältebalsam verwenden und ganz auf wasserhaltige Produkte verzichten.

KÖRPER

  • Lauwarm und kurz duschen
  • Shampoo und Duschgel mit milden Tensiden (Naturkosmetik) verwenden
  • Körperöl verwenden
  • Haut vor Kälte schützen mit Schal, Handschuhen und Mütze

ALLGEMEIN

Deine Routine für Gesichtspflege im Winter

Ganz wichtig bei der Gesichtspflege im Winter: Hab realistische Erwartungen. Winter bleibt Winter und deine Haut tickt jetzt einfach anders. Gut, dass wir alle so flexibel sind, wir passen uns einfach an 😉 und zwar mit einer Tag- und Nachtroutine. Die ist in dieser Jahreszeit viel wichtiger als sonst, weil du deine Haut tagsüber weniger gut mit Feuchtigkeit verwöhnen kannst. Zudem zeige ich dir eine Spezialpflege bei extremer Kälte auf, da braucht die Haut nämlich besonderen Schutz.

Tagespflege: Schützende Lipide am Morgen

Das Ganze hin und her zwischen warm und kalt strapaziert die Haut am Tag. Sie wünscht sich extra Schutz vor Wind und Kälte. Dem beugst du am besten mit einem rückfettenden Gesichtsbalsam oder wenn du die Hautpflege etwas leichter magst, einem nährenden Gesichtsöl vor. Die Lipide darin helfen, die Lücken in der Hautbarriere zu füllen, und isolieren gegen die Kälte. Trage den Balsam und auch die Gesichtsöle immer auf die feuchte Haut auf. Am besten direkt nach dem Gesichtwaschen mit lauwarmem Wasser.

Merke: Unser FIVE Gesichtsserum und auch alle anderen Feuchtigkeitsseren und Gele solltest du im Winter in deiner Tagespflege mit Bedacht verwenden, weil sie Wasser auf deiner Haut binden und dieses gefrieren könnte. Prüfe den Wetterbericht und deine Pläne für den Tag. Steht Büro an, kannst du das hydrierende FIVE Gesichtsserum auch im Winter in deine Gesichtspflege einbinden und deine Haut damit befeuchten, bevor du die fetthaltige Winterpflege aufträgst. Gehen deine Pläne jedoch Richtung Winterwandern oder Skifahren, dann verzichte lieber auf diesen zusätzlichen Pflegeschritt. Mehr dazu weiter unten bei der Spezialpflege.

Nachtpflege: hydrierende Feuchtigkeitspflege am Abend

Die gleichmäßigen Temperaturen über Nacht kannst du bei der Gesichtspflege im Winter richtig gut nutzen, um deine Wasserdepots wieder aufzufüllen. Verschiebe dazu das feuchtigkeitsspendende FIVE Gesichtsserum auf abends und lass dich mit zartem Rosenduft ins Schlummerland schicken. Reinige dazu dein Gesicht zuerst mit dem FIVE Make-up Entferner. Anschließend verwöhnst du deine Winterhaut mit dem FIVE Gesichtsserum, welches du solo verwendest oder mit der FIVE Shea Cream oder deinem passenden FIVE Gesichtsöl kombinierst. Verlasse dich hierbei auf dein Hautgefühl, du wirst schnell herausfinden, was in deine Gesichtspflegeroutine für den Winter passt.

Spezialpflege: Kältebalsam für extreme Temperaturen im Winter

Selbst wenn du nicht dem Heli-Skiing verfallen bist, auch ein normaler Pistentag oder eine Winterwanderung sind für deine Haut schon extrem. Das Gesicht ist stundenlang eisiger Kälte ausgesetzt. Dass sie dann irgendwann das Nachfetten einstellt, hatten wir ja schon. Also was tun? Ganz ähnlich wie bei der Sonne ist Regel Nr. 1, die Exposition vermeiden, sprich so viel Haut wie möglich warm einpacken. Erst an zweiter Stelle in der Gesichtspflege im Winter kommt der Kältebalsam (manchmal auch Wind- und Wettercreme genannt). Erfahre in meinem Artikel, wie du unsere FIVE Shea Cream als Kältebalsam einsetzten kannst und was es dabei zu beachten gibt.

Am Berg, beim Wintersport brauchen wir gleich doppelt Schutz: gegen die Kälte und gegen UV-Strahlung. Falls du dich diesen Winter zum ersten Mal auf die Bretter stellen willst: nie, nie, niemals die Sonnencreme vergessen!

 

Die FIVE Shea Cream hilft gegen trockene Haut im Winter mit biologischer Sheabutter und ihrer wasserfreien Rezeptur.

So pflegst du deinen Körper im Winter

Du solltest nicht nur die Gesichtspflege im Winter anpassen. Auch dein Körper benötigt mehr Pflege als gewohnt, um nicht auszutrocknen. Wenn es draußen kalt ist, neigen wir dazu, heißer zu duschen oder zu baden. Klar, manchmal muss das einfach sein, um wieder warmzuwerden. Für die Haut ist es allerdings anstrengend, da austrocknend. Eine nicht zu ausgiebige, lauwarme Dusche ist da produktiver. Verzichte auch auf stark schäumende Waschgels und Badezusätze und wähle stattdessen Naturkosmetik mit milden Tensiden. Und danach am besten gleich ein Körperöl auf die noch feuchte Haut auftragen. Das bindet Feuchtigkeit und schützt. Für mich hat sich Avocadoöl bewährt. Es hat einen hohen Gehalt an unverseifbaren Bestandteilen und ist nicht zu schwer. Perfekt für alle, die sich mehr Feuchtigkeit wünschen, aber keine extrem trockene Haut haben. Du kannst auch Mandelöl oder Aprikosenkernöl verwenden, probiers einfach aus, was für dich am besten funktioniert.  

Dich juckt spröde Haut (vielleicht sogar wortwörtlich)? Dann darf es etwas mehr sein. Zum Beispiel die FIVE Shea Cream. Sie pflegt und verwöhnt mit Bio-Sheabutter, Bio-Jojobaöl, Bio-Arganöl, Vitamin E und Bio-Neroliöl. Bei ihrer wasserlosen Textur hast du die Konsistenz selbst in der Hand. Je nachdem, ob deine Haut beim Auftragen noch perlnass oder nur leicht feucht ist, fällt sie leichter oder schwerer aus.

Tipps gegen rissige Hände im Winter

Die Hände sind besonders tricky. Sie sind Temperaturschwankungen und trockener Luft meist schutzlos ausgeliefert und werden auch noch besonders oft gewaschen. Kennst du das Gefühl, dass sie trotz ständigem Nachcremen immer rissiger werden? Das liegt vermutlich daran, dass die Handcreme Emulgatoren enthält. Sie verbinden Wasser mit Lipiden und sorgen dafür, dass die schützende Fettschicht deiner Haut weggespült wird. Mehr dazu verrät dir mein Artikel Spannung aus der Cremetube: wie Emulgatoren deine Haut austrocknen.

Also gerade wenn glaubst, mehr zu pflegen, wird die Schutzbarriere nach und nach geschwächt. Steige jetzt lieber auf einen wasserlosen Balsam oder eine Salbe um, die du auf die feuchte Haut aufträgst. Stimmt schon, die kann mehr Tapser auf dem Handydisplay hinterlassen. Andererseits tun die ja nicht weh …

Vielleicht reicht es aber auch schon, wenn du deine Hände mit einer Extraportion Pflege in die Federn schickst. Creme dazu die feuchten Hände mit einem fetthaltigen Balsam ein – unsere Shea Cream ist dafür perfekt geeignet – und schlüpfe über Nacht in Baumwollhandschuhe, damit er richtig gut einzieht. Das wirkt wie eine Kurpackung für strapazierte Hände.

 

Deine persönliche Hautberatung ist nur eine Nachricht weit entfernt.

Hautpflege ist manchmal etwas kompliziert. Bist du dir nicht sicher, was dein Hauttyp ist oder was für eine Pflege gut für dich wäre? Wir beraten dich individuell und kostenlos per E-Mail.

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Die richtige Dosierung fetthaltiger Pflege im Winter

Auch wenn deine Haut im Winter reichhaltigere Pflege verträgt, solltest du Öle nicht gleich löffelweise auftragen. Wenn das Gesicht glänzt und die Kleidung an dir festpappt, war es eindeutig zu viel. Deine Haut reagiert ganz individuell. Manche verträgt mehr, andere braucht gar nicht so viel. Und eine zu große Ladung Balsam oder Gesichtsöl kann sie direkt überfordern. Sie weiß ja gar nicht, wohin mit all der Pflege. Mein Tipp: Dosiere sparsam und taste dich an die richtige Menge heran. Es geht ja auch nicht gleich von Plus auf Minus 10 °C. Hör einfach auf deine Haut und schau, welche Gesichtspflege sich im Winter gut anfühlt.

Mit der passenden Pflege kannst du dich auf heißen Glühwein im Schnee freuen. Hat ja auch seine schönen Seiten, der Winter …

 

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Anna Pfeiffer